Sich selbst beschränken
Ein Beitrag zum Themengebiet Fotografie, geschrieben am 7. Januar 2012 von Julian GrimmAuf Kwerfeldein.de las ich neulich einen Artikel von Martin Gommel. Er beschreibt dort, wie sich selbst in der Fotografie beschränkt. Ein Interessantes Projekt, wie ich finde, dass gute Ergebnisse gebracht hat. Inspiriert durch diesen Beitrag will ich das ganze selbst auch mal versuchen.
Worum geht es genau? Es geht darum, sich selbst Vorgaben zu stellen, die man beim Fotografieren einhält. Das hat mit Sicherheit jeder schonmal unbewusst getan. “Ach, ich nehm heute mal nur das 50er mit”, ist da nur ein Beispiel. Indem ich das 50mm Objektiv mitnehme, beschränke ich mich schon, denn ich habe keine Zoomfunktion.
Martin hat sich diese Beschränkungen auferlegt, weil er an einem Burnout leidete. Ähnlich geht es mir auch. Ich habe im Moment wenig Lust zu fotografieren. Jedesmal, wenn ich die Kamera in die Hand nehme, packt mich Lustlosigkeit und ich lege sie wieder aus der Hand, ohne auch nur ein Foto gemacht zu haben. So kann das nicht gehen, denke ich mir. Da kam mir Martins Artikel genau recht.
Meine Vorgaben an mich selbst sehen so aus:
# 10 Fotos pro Tag
# Schwarz/ Weiß
# 24-70 2.8
# Querformat
# kein nachträgliches Beschneiden
# minimale Bearbeitung
Im Klartext heißt das, ich will mindestens 10 Fotos pro Tag, alle in Schwarz/ Weiß schießen. Desweiteren will ich nur mein 24-70mm Objektiv benutzen und nur im Querformat fotografieren. Um mir selbst beizubringen, nicht ständig drauf los zu knipsen, sondern mir mehr Gedanken über den Ausschnitt zu machen, möchte ich die Bilder nichtmehr am PC beschneiden. Die Bearbeitung sollte auch nur minimal ausfallen, damit ich mich mehr aufs Fotografieren konzentriere.
Seit ein paar Tagen läuft dieses Projekt jetzt. Ich habe mich dazu entschieden, Ergebnisse schon vor Ende des Projekts zu posten, weil ich auch auf Meinungen gespannt bin zu den Bildern, die ich mit diesen Einschränkungen mache.
Genug der Worte, hier die ersten Bilder des Projekts:
























